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28. September
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Umgebung
bei Weidesheim9:30
Mittersheim17:00
Motor Stunden3.5
Schleusen8 
Distanz29 km

Google Earth, Karten

Ziel ist heute plus-minus Mittersheim. Heute ist das Wetter besser. Die kurzen Schauer schaffen es nicht, uns in die Kabine zu vertreiben. Es hat aber viel Wind. Unser Bimini-Brücken-Indikator wird so durchgebogen, dass wir eine Durchfahrt falsch einschätzen und leicht touchieren. Nix wirklich kaputt, aber ein zweiter Kratzer.

Plötzlich schwimmt uns etwas im Zickzack entgegen - ein Reh, das in den Kanal gefallen ist. Leute vom Ufer schauen hilflos zu. Ich setze Damian ab, und wir treiben das Reh mit dem Schiff in einen Schilfbestand. In seiner Nähe legen wir die Gangway vom Ufer ins Wasser hinunter, und versuchen, das Tier mit Bootshaken dorthin zu treiben. Vergeblich, das blöde Vieh versteckt sich drunter oder springt drüber hinweg. Zusammen mit einem lokalen Spaziergänger, den ich übersetze, gelingt es, dem Tier ein Tau um den Hals zu wickeln. Es gelingt, es daran heraus zu ziehen und dann die Schlinge auch wieder zu lösen. ‚Mann über Bord‘ gehört zu den Standardverfahren für den Motorbootschein, eine Rehttung ist aber was ganz anderes.

Im Hafen steht eine Gruppe wild diskutierender Männer. Bevor ich anlegen kann, werde ich mit Fragen zur Route bombardiert. Sie meinen, sie kämen heute noch nach Saarbrücken. Ich kläre sie auf, dass das mindestens zehn Stunden braucht und die Schleusen in weniger als einer Stunde schliessen. Sie knipsen die Karten aus meinem Führer, fahren los und kommen nach einiger Zeit zurück.


Starke Schultern sind gefragt, ...

... wenn es so stark sprudelt



Äs heerbstelet

Was da wohl noch alles entstehen wird








































(c) Konstantin Appenzeller
(2019, Islisberg CH)